Action-Adventure, Adventure, Shooter

Uncharted: The Lost Legacy

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Nun, eigentlich müssten wir uns ja noch drei weitere Uncharted Spiele anschauen, bevor Uncharted: The Lost Legacy dran ist.

Allerdings habe ich es erst vor drei Tagen mit meinem Frauchen gezockt und hab deswegen noch alle Eindrücke pfötchenfrisch vor Augen und muss das einfach nutzen, um euch zu sagen, was das Spiel gut, aber auch nicht so gut macht.
Uncharted: The Lost Legacy war ursprünglich als DLC zu Uncharted: A Thief‘s End gedacht, ist dann aber so groß geworden, dass es als quasi eigenständiges Spiel (Frauchen sagt, das nennt man dann Stand-Alone, sie wird’s schon wissen) erschienen ist, dass dennoch in einem deutlichen Bezug zu Uncharted: A Thief‘s End steht.

Mit ungefähr 8-9 Stunden Spielzeit nicht ganz übel, aber mit einem Preis von knapp 40 Euro dann doch ein wenig sehr happig angesetzt, aber Frauchen und ich sind solche Naughty Dog Fans, dass es für uns ein Muss gewesen ist. Kommen wir dazu, ob sich das Ganze auch gelohnt hat.

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Indien ein Reiseziel
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Ein ungleiches Team

Doch worum geht’s in Uncharted: The Lost Legacy

 

Nun ganz klar nicht mehr um Nathan Drake, der Gute ist nun in Rente und dort wird er wohl vermutlich auch bleiben. Wen hat man dann dafür hergeholt?

Niemand geringeren als Chloe Frazer, die man vor allem aus Uncharted: Among Thieves kennen und lieben gelernt hat. Sie ist zusammen mit Nadine Ross – Antagonistin aus Uncharted: A Thief’s End – in Indien unterwegs und sucht ein heiliges indisches Artefakt, genannt der Stoßzahn von Ganesha. Natürlich suchen Chloe und Nadine nicht als einziges danach, sondern der absolut psychopatische Warlord Asav möchte ebenfalls an den Stoßzahn. Aus welchen Gründen, deckt man im Laufe des Spiels auf.

 

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Asav unser Feind
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Ein Team

Chloe Frazer 2.0 – kann sie oder kann sie nicht?

 

Chloe funktioniert auch ohne Nathan Drake. Sie kann sich alleine tragen und bringt eine gute Portion Humor mit, aber auch das Know How, das sie braucht um eine waschechte Grabräuberin zu sein. Zugegeben, ich war immer eher der Hund, der sich lieber von Elena kraulen lassen würde, aber dennoch hat Chloe dieses Spiel wirklich gut gemeistert und sich als eigenständige Protagonistin gut geschlagen. Man fühlt sich zwar hin und wieder extrem an Lara Croft erinnert, aber was soll‘s. Das mag vielleicht auch einfach davon kommen, dass es um eine weibliche Grabräuberin geht und hat nicht generell was mit Chloe selbst zu tun.

Was positiv ausfällt ist, dass Chloe zwar kämpfen kann, aber bei weitem nicht so gut ist wie ein Nathan Drake, der schon alleine durch Körperkraft um Längen voraus ist. Prügeleien sind schwerer zu meistern, schleichen ist an vielen Stellen sinnvoller, als Ausgleich kann sie dafür allerdings Schlösser knacken. Coole Sache, man muss nur den Stick drehen bis es laut genug vibriert und man hat das Schloss geknackt. Wenn das mal wirklich so gehen würde, ich hätte den Kühlschrank sicher schon geknackt – Frauchen hat mir gesagt, dass der Kühlschrank nur wegen mir abgeschlossen ist, wieso sollte sie mich anlügen? – und alles dort draus gefuttert.

Aber leider ist nicht alles so perfekt an Chloe, wie man sich das wünschen könnte. Es gab einige Sachen, die wirklich gestört haben. Erinnern wir uns an die Chloe Frazer aus Uncharted: Among Thieves zurück, die starke Powerfrau, die Nathans kindischen Humor abgewunken hat und mit einem dummen Spruch kommentiert hat. Ich erinnere nur an ihre Reaktion, für die man in Uncharted: Among Thiefs die „Marco Polo“ Trophäe bekommt… Und nun? Nun ist sie zwar immer noch eine starke Powerfrau, die auch immer einen kecken Spruch auf Lager hat, aber während man sich frei bewegt reißt sie auf einmal die gleichen dummen Witze, betitelt Nadine als Langweilerin, weil sie bei Blödeleien nicht mitmachen möchte.

Das mag vielleicht so im Großen und Ganzen nicht stören, aber es fällt Kennern von Uncharted einfach auf. Chloe ist nicht das Spielkind, das sich auf jede Art von Spaß einlässt, egal wie lächerlich es ist und trotzdem haben die Entwickler sie dazu gemacht. Frauchen und ich haben dafür nur eine Erklärung: Chloe muss ausgleichen, was Nadine fehlt, aber zu Nadine gleich etwas mehr.

Das Uncharted: A Thief’s End eine sehr beeindruckende Grafik hatte und Nathan und Co. noch realer als jemals zuvor ausgesehen haben, das ist jetzt kein großes Geheimnis, dafür wurde das Spiel gelobt. Ich muss leider sagen, dass das bei Chloe irgendwie nicht so gut geklappt hat. Natürlich dachte ich zuerst, dass das einfach mein Ding ist, vielleicht sind meine Hundeaugen nach all den Jahren ungenauer geworden, aber nein, ich hab rumgefragt. Echte Menschen – mehr als nur mein Frauchen – als auch die Hasen, die noch so bei uns rumwuseln. Sie alle haben mir das Gleiche bestätigt: Die neu designte Chloe hat an Profil und Charakter verloren, ich werde euch hier drunter direkt mal ein Vergleichsbild aus Uncharted: Among Thieves und Uncharted: The Lost Legacy packen, vielleicht seht ihr ja was ich meine.

 

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Chloe aus Uncharted: The Lost Legacy
Chloe aus Uncharted: Among Thieves
Chloe aus Uncharted: Among Thieves

 

Wieso Nadine Ross?

 

Das haben sich mein Frauchen und ich ja die gesamte Zeit gefragt. Wir waren absolut kein Fan von ihr in Uncharted: A Thief’s End. Klar, die Szene, wo sie Nathan so richtig vermöbelt hat war okay, aber sie war einfach absolut kein Sympathieträger. Nicht mal, als man im Spiel Mitleid mit ihr haben sollte, hat man es geschafft, zumindest haben Frauchen und ich. Und dann starten wir Uncharted: The Lost Legacy, Chloe ist alleine unterwegs zu ihrer Partnerin und wer kommt da um die Ecke? Nadine Ross…wir haben beide genervt aufgestöhnt – nicht die!

Im Laufe des Spiels wird auch aufgelöst, wie ein solch ungleiches Team zustande kommt und Nadine greift durchaus auf, dass Chloe recht eng mit den Drake Brüdern verbunden ist. Das ist ein guter Zug, immerhin wäre es seltsam die beiden Damen zusammen zu führen und zu ignorieren, dass beide ihre Vergangenheit mit den Drake Brüdern haben, ob nun eine Gute oder eine Schlechte. Hier schafft Naughty Dog tatsächlich etwas, dass ich nicht für möglich gehalten habe. Im Laufe des Spiels gewöhnt man sich nicht nur an Nadine, man fängt sogar an Sympathie für sie zu entwickeln.

Es mag an dem Zusammenspiel mit Chloe liegen, dass Nadine lockerer wird, dass sie netter wird oder vielleicht auch an ihrer eigenen Entwicklung, denn die hat Nadine definitiv. Sogar eine recht große, von der gefallenen Söldnerin, die alles verloren hat, zur wieder starken Frau, die erkennt, dass sie all das gar nicht gebraucht hätte um zu sein, was sie sein will. Klasse gemacht, aber was erwarte ich als Hund auch, ich erinnre daran, das Spiel ist von Naughty Dog, Hunde wissen eben wie es geht 😉

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Nadine Ross
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Auch bei den Rätsel gibt sie “sinnvolle” Tipps

 

Alles neu und doch gesehen

 

Ich hab lange darüber geschlafen, ob ich Story und Gameplay getrennt halte, aber da ich bei beiden Sachen eigentlich das Gleiche zu bemängeln habe, werde ich es zusammenpacken. Versteht das nicht falsch, die Story war spannend und konnte von sich überzeugen. Können die Uncharted Storys – ob mit Nathan oder nicht – immer. Es macht Spaß das Rätsel um das gesuchte Geheimnis zu lösen und die zwischenmenschliche Story dabei noch erzählt zu bekommen. Da hat sich auch in Uncharted: The Lost Legacy nichts dran geändert, es macht Laune die Backgroundstory über die indische Geschichte zu hören, durch alte Ruinen zu wandern und große Oh und Ah Momente zu haben, weil es einfach wieder wunderschön ist.

Aber das kann leider über eine Sache nicht hinwegtäuschen: Es ist zwar Ah und Oh, aber es ist auch alles schon irgendwie mal zu sehen gewesen in den letzten vier Teilen. Das Grundgerüst der Story ist seit vier Spielen + Erweiterung immer das Gleiche. Protagonist sucht etwas, wird von einem militärisch extrem gut ausgestatteten Antagonisten aufgehalten und gestört. Natürlich machen das andere Spiele auch, das soll hier gar nicht Thema sein, aber manchmal ist es eben schöner, wenn man den Absprung schafft, bevor es ausgelatscht wurde. Den diese „schon alles gehabt“ Momente hatten mein Frauchen und ich auch leider allzu oft beim Gameplay selbst. Den Jeep, mit dem man ein angeblich unfassbar freies Areal erkunden kann, war schon in Teil vier etwas störend. Gut zu lenken und sinnvoll, aber nicht reizvoll um die Gegend wirklich Stück für Stück abzusuchen.

Auch die Rätsel wiederholen sich, sind vielleicht nicht exakt gleich, aber doch alle schon mal irgendwie so oder anders vorgekommen. Es gab eine Stelle im Spiel, die hat so dermaßen an Uncharted: Among Thieves erinnert, dass Frauchen und ich wirklich richtig genervt waren, denn sie haben leider genau DAS aus dem Spiel entnommen, das zumindest mich und Frauchen extrem genervt hat, auch wenn es von vielen anderen positiv aufgenommen wurde. Was das ist, sei an dieser Stelle von mir natürlich nicht verraten, es gibt nichts schlimmeres, als wenn man sein Fressen noch vor dem Fressen gespoilert bekommt. Ich persönlich mag‘s ja lieber, wenn ich mittags rausschmecke ob Hühnchen oder Rind oder hmm was auch sonst so dabei ist. Ich glaube das Gleiche gilt eben auch für Spiele.

Trotz allem hat es in Uncharted: The Lost Legacy noch geklappt, es hat Spaß gemacht, es konnte packen, selbst wenn man diese Wiederholungsmomente hatte und ich denke, wenn Naughty Dog seine Reihe nun in Frieden ruhen lässt und damit einen guten Absprung schafft, dann haben sie einen absolut würdigen und runden Abschluss erreicht. Immerhin heißt das ja nicht, dass Uncharted damit beendet ist, oh nein, die Spiele sind so gut, dass man die alten Spiele doch immer und immer wieder auspacken kann und man hat viel mehr davon ein gutes Spiel noch einmal zu spielen, als ein neues Spiel nach gleichem Prinzip zum 10ten Mal präsentiert zu bekommen.

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Drehplatte die…ach man zählt sie in Uncharted nicht mehr
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Finde den Weg, sonst tuts weh…einmal mehr in Uncharted

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Der Jepp zum Glück..oder so..
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Dreh an der Kurbel…wieder und wieder

Diesmal hab ich Randnotizen

 

Yep, hab ich ja sonst eigentlich weniger. Aber das hatte einfach kein Platz in der Kategorie „Alles neu und doch gesehen“, dennoch muss es einfach erwähnt werden, denn Frauchen und ich haben das absolut gefeiert. Wie oft hat man sich gefragt, wieso Nathan kaum Kohle hat, obwohl er doch ständig Schätze einsammelt und nach großen Geheimnissen sucht? Okay, die großen Geheimnisse sind schnell gelöst, er findet sie und geht danach leer aus, aber er findet zwischendurch ja eine Menge Schätze und die bringen ihm gar nichts ein? Tja, Nathan, irgendwas machst du falsch.

Chloe nicht, Chloe weist sogar des Öfteren daraufhin, dass sie die Sachen nur deswegen nebenher sammelt, weil sie Geld einbringen und wieso macht sie das alles sonst? Yep, wirklich nur für das Geld. Ich versteh das, nur mit Geld kann man sich ganz viel Fressen kaufen und es ist auch einfach realistisch, wenn Chloe es aufs Geld abgesehen hat, solche Reisen kosten ja auch etwas und die Dame hat sicher einen gewissen Lebensstil, der auch bezahlt werden will. Ein Daumen hoch, dass die Entwickler Chloe zu jemanden gemacht haben, der auch wirklich dazu steht worum es im Grunde geht.

Der zweite Moment, der wirklich hängen geblieben ist, ist die Tatsache, dass Chloe während Uncharted: The Lost Legacy immer wieder die Chance hat Fotos mit ihrem Handy zu machen. Ja wie cool ist das denn, immerhin scheint ein Nathan Drake niemals daran zu denken von all den schönen Sachen Fotos zu machen, in Teil 4 macht sich sein eigener Bruder sogar noch darüber lustig, dass Nate weder Schätze noch Fotos von seinen Abenteuern hat. Ich denke sogar zurecht – und Naughty Dog hat hier ein wirklich cooles Gimmick eingebaut – dass Chloe bei besonders schönen Aussichten, Momenten oder Ruinen auch einfach stehen bleibt und ein Foto für die Sammlung macht.

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Chloe macht Fotos!
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Und wer würde sowas nicht im Fotoablum haben wollen?

 

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Und erst die Elefanten
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Auch das sieht man nicht jeden Tag

Fazit zu Uncharted: The Lost Legacy

 

Nun, das ist hierbei gar nicht so einfach. Ich liebe Naughty Dog, ich liebe Uncharted, werde es auch immer tun und mich freuen, bei meinem Frauchen noch eine Runde zuzuschauen, aber die Reihe hat ihr Ende gefunden, sie kann nichts mehr neues bieten. Zumindest nicht vom Gameplay und der Story her. Okay, sie können sich weitere spektakuläre Geheimnisse ausdenken, aber im Grunde ändert es nichts, dass das Beste erzählt ist. Die Technik ist da wieder etwas anders und man darf gespannt sein, mit welch wunderschönen Grafikerrungenschaften für die PS 4 uns Naughty Dog weiter überraschen wird.

Es war nett mit Chloe auf dem Weg zu sein, es hat mich 8 Stunden gut unterhalten, aber da fängt das Problem einfach an. Es war nett, es war nicht gigantisch, es war nicht episch, es war kein Oh und Ah, es war einfach nur nett und hat Spaß gemacht. Klar kann man sagen, dass ein Spiel doch auch gar nicht mehr bieten braucht, aber ich sehe das gerade bei Naughty Dog anders. Sie haben ihre Messlatte selbst extrem hoch angesetzt, dann müssen sie eben dafür sorgen können, dass sich die Messlatte dort oben auch halten kann. Kann sie das in Uncharted: The Lost Legacy?
Gehen wir mal die drei Punkte ab, auf die ich für mein Pfötchensiegel Wert lege.

Die Story: Die ist gut und spannend, sie weiß zu unterhalten und macht Laune ist allerdings mit knapp 8 Stunden für 40 Euro doch etwas kurz ausgefallen. Andererseits hätte man auch nichts weiter einbauen können, alles andere wäre Kram gewesen, der optional wäre. Heißt also, soweit war die Story theoretisch rund. Praktisch, kann man sich schon die eine oder andere Sache fragen. Wieso Nadine ausgerechnet die Verbindung zu Asav hat und gerade der so scharf auf das Artefakt ist, ja es wird aufgelöst, aber leider sehr klischeehaft. Dann wäre da noch Chloes seltsamer Wandel im Charakter, der sie Stellenweise doch eher an Nathan erinnern lassen hat, als an die Chloe, die man in den Spielen davor kennengelernt hat. Zu guter Letzt noch die Frage, woher wissen die Gegner eigentlich immer im Spiel wo wir sind, wenn wir doch eigentlich die Einzigen sind, die die Info haben, wo besagte Hinweise für das Artefakt versteckt sind? Auch das wurde in den Uncharted Teilen davor durchaus bei weitem besser erklärt. Da muss ich leider ein paar Punkte abziehen.

Die Atmosphäre: Bleibt gewohnt gut und spannend. Die Musik ist zwar stellenweise aus dem Hauptspiel „ausgeliehen“ stört aber nur minimal. Vielleicht bin ich mit meinem sensiblen Hundegehör da auch einfach etwas empfindlicher, wenn ich sowas höre. Ansonsten bekommt man viele optische Wow-Momente geschenkt, die einen immer wieder Staunen lassen, wie kreativ Naugthy Dog im Design eigentlich ist. Hier gibt’s also volle Punktzahl.

Der Gameflow: Tja nun, ist wie gewohnt. Hat sich im Vergleich zu Teil Vier nicht verändert. Die Prügeleien wurden gekonnt aus The Last of Us übernommen, was auch gut so ist, denn gerade hier konnte The Last of Us mit einer wirklich beeindruckenden Authentizität die Prügeleien wiedergeben. Ist also nicht kopiert, sondern man hat den Fortschritt ganz einfach in Uncharted übernommen. Der Beginn für sich gut anfühlende Prügeleien wurde ja eh in Uncharted: Drakes Deception gesetzt und in The Last of Us nur noch perfektioniert.

Das Schießen fühlt sich, wie auch schon in Teil Vier leider nicht mehr so gut an, wie in den Teilen zuvor. Frauchen kann nicht mal beschreiben wieso, sie weiß nur, dass ihre Trefferquote um einiges schlechter geworden ist, obwohl sie sich in den ersten drei Teilen gerade dort gar nicht schlecht geschlagen hat. Daher greift sie gerade in Uncharted: The Lost Legacy oft zu lautlosen Kills oder prügelt sich den Weg ganz einfach frei, da kann die Trefferquote wenigstens nicht bei sinken. Auch die Sprungphysik ist stellenweise extrem strange geworden, hin und wieder hat Chloe die gleichen suizidalen Anwandlungen wie Nathan und springt gekonnt mutig an allem vorbei in den Tod.

Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau, ja auch der Hund kann sowas. Hab schließlich zuhause ein orthopädisches Körbchen für meinen Rücken und weiß daher mit Qualität was anzufangen! Oh was lieg ich da gerne drin, das tut meinem Rücken so unfassbar gut, vor allem, wenn ich auf dem Rücken liege und meine Pfoten so richtig ausstrecken kann. Ihr seht, ich kann also definitiv auch als Hund auf hohem Niveau jammern, ich hab Ahnung (seltsam, Frauchen schaut mich mit hochgezogener Augenbraue an, sagt aber nichts….hmmmm), nun ja, aber auch hier muss ich einige Punkte abziehen, nicht weil es nicht rund ist, sondern weil es nicht neu ist, dafür stellenweise aber doch recht ungenau.

Jetzt hab ich ganz schön viel geschrieben, der Beagle war fleißig. Komm ich einmal zum Punkt, leider heißt es für Uncharted: The Lost Legacy, dass es an dieser Stelle nur das silberne Pfötchengütesiegel gibt:

Pfütchengütesiegel Silber

Denkt wie immer dran, dass das Spiel deswegen nicht weniger spielenswert ist, es hat nur einfach ein paar Abzüge in der B-Note bekommen 😉

Wer keine Zeit hat Uncharted: The Lost Legacy selbst zu zocken sollte wieder bei Keysjore reinschauen, der mit XXL Folgen, dass Spiel bereits durchgespielt hat:

Nicht so ganz euers? Dann schaut doch mal bei dem Bruugar vorbei:

Und für alle, die es doch selbst zocken wollen gibt es die Möglichkeit im PS Store oder aber bei Amazon unter:

Bis dahin reicht euch das Pfötchen und liest euch im nächsten Review
Euer Beagle on Games, der Beagle der Sprechen kann.

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