Horror, Survival Horror

The Evil Within

Sebastian Castellanos und Joseph Oda

Und dann kam der Tag als mein Frauchen ein Game mit nachhause brachte wo vorne drauf ein Gehirn war. Sie fragte mich „Noch nie ein Gehirn gesehen?“ Ne, Frauchen, noch nie und vor allem nicht eingerollt in Stacheldraht.

Wovon ich rede? Von The Evil Within. Shinji Mikami wollte wieder zurück zu seinen Wurzeln, die aus Resident Evil hervorgingen und damals ein Meilenstein des Survival Horrors waren. Nun war für Frauchen und mich die Frage groß, ob dem guten Mikami das auch gelungen war.

Also setzten wir beide uns sofort vor den Fernseher und Frauchen musste zocken, sie kam nicht mehr drum rum. Ach Leute es war so wunderschön mein Frauchen leiden zu sehen (sie spielt freiwillig Horrorgames, da sind solche Aussagen zulässig).

Es war ein verdammt gutes Horrorgame und warum, das werde ich euch jetzt mal ein wenig genauer erläutern. Erschienen ist The Evil Within im Oktober 2014. Wie bereits gesagt wurde es von Shinji Mikami, dem Meister des Survival Horrors, gemacht und gebublisht wurde es von Bethesda Softworks.

The Evil Within
The Evil Within
Schon das Menü sieht unheimlich aus!
Schon das Menü sieht unheimlich aus!

Doch worum geht’s in The Evil Within

 

Um den Cop Sebastian Castellanos. Sein Fall könnte nicht simpler anfangen, er und seine beiden Kollegen Joseph Oda und Julie Kidman werden zu einem grausamen Massenmord in der Beacon-Nervenanstalt gerufen. Schon beim Betreten der Anstalt wird klar, dass hier die Party wirklich abgegangen sein muss.

Beim Sichten des Videomaterials passiert dann das Undenkbare, eine Gestalt in einer Kapuze erscheint, tut unerklärliche Dinge und im gleichen Moment, wie diese Person in der Kamera zu Sebastian schaut ist sie auch schon hinter ihm und der eigentliche Horror kann beginnen.

Sebastian wird irgendwo im Nirgendwo gefesselt wach und muss erst mal einen Weg aus der misslichen Lage finden. Das tut er auch und nachdem er die Beacon-Nervenanstalt hinter sich gebracht hat und zumindest einen Teil seiner Leute + einen Doktor und den Patienten Leslie findet, fliehen sie von dort.

Ende der Geschichte? Weit gefehlt, denn auf dem Weg verunglückt der Fluchtwagen und Sebastian findet sich in einem weiteren Alptraum wieder und nun liegt es an ihm einen Weg aus diesem zu finden. Und ihr könnt mir glauben, der Weg aus diesem Alptraum ist lang, anstrengend und voller Schrecken.

Allzu oft kommt die Frage auf was real ist und was nicht, warum sehen wir Dinge, die es nicht geben dürfte? Liegt es an Sebastian oder hat doch eine äußere Macht Einfluss auf uns? All die Fragen müssen im Laufe des Games beantwortet werden schon alleine deswegen, damit wir einen Weg aus dieser Hölle/ Alptraum finden können. Der Titel heißt tatsächlich nicht umsonst The Evil Within (z.dt.: Das Böse in mir) das wird einem beim Zocken von The Evil Within auch schnell klar.

The Evil Within
Frauchen sagt: Die sehen beide gut aus. Fein Frauchen, pack ich den Screenshot für dich rein
Der Anfang allen übels
Der Anfang allen übels

Da ging die Party und das nicht im positiven Sinne
Da ging die Party und das nicht im positiven Sinne
Der sieht doch schon so aus als wäre er schuld oder?
Der sieht doch schon so aus als wäre er schuld oder?

Sebastian Castellanos ein Mann der härter ist als Leon S. Kennedy

 

Als Frauchen und ich Sebastian Castellanos vorgestellt bekommen haben, war ihre erste Reaktion „Man sieht der gut aus“, da kann ich jetzt nicht mitsprechen, aber ich fand Sebastians ersten Auftritt gar nicht mal schlecht. Und wie sich raustellte ist Sebastian definitiv einer von dem Kaliber, die selten Fragen stellen und einfach hinnimmt, was er geboten bekommt. Es liegt ja schließlich an meinem Frauchen ihn sicher durch den Alptraum zu bringen.

Gut hin und wieder stellte Sebastian dann doch mal Fragen, aber das ist ja wohl auch sein Job als Cop. Er versucht aufzuklären, was gerade abgeht und stellt den Leuten, die ihm begegnen die Fragen, die er seiner Ansicht nach stellen muss, um Antworten auf das Geschehen zu bekommen. Ansonsten gibt es, in relativ typischer Resident Evil Manier, nichts was Sebastian eigentlich nicht kann.

Er kann mit Waffen, Messern, Pfeil und Bogen umgehen und theoretisch braucht er keine Angst vor dem haben, was da kommt. Praktisch gibt’s da doch etwas, was Frauchen und mir sofort aufgefallen ist. Sebastians Ausdauer, Leute tut euch selbst einen Gefallen und raucht nicht, denn Sebastian ist der beste Beweis dafür, was passiert, wenn man ein Kettenraucher ist.

Der Mann hat absolut keine Ausdauer, ehrlich er rennt vier Schritte und keucht und stöhnt als wäre er einen Marathon gerannt, hält sich sogar noch die Seite vor lauter Anstrengung fest. Frauchen hat recht oft sowas fallen gelassen wie „Das kommt davon, wenn man ständig die Fluppe im Mund hat“ oder „Gott, du bist Cop, du kannst alles, aber rennen überfordert dich?“. Wo sie Recht hat, hat sie Recht. Aber gut, das stört zwar hin und wieder, macht den Spielspaß auf lange Sicht aber nicht kaputt.

Vielleicht war Sebastians geminderte Ausdauer ein Versuch einen Unterschied zu Leon S. Kennedy zu machen, der ja in Resident Evil wirklich alles konnte. Tatsächlich hatten wir oft das Gefühl, dass Sebastian und Leon sich nur optisch voneinander unterscheiden und ansonsten beide einfach nur Bad Ass sind. Hat‘s gestört? Nope, kein Stück.

Sebastian: hartcore Raucher und Alleskönner, durch ihn lebt das Spiel
Sebastian: hartcore Raucher und Alleskönner, durch ihn lebt das Spiel
Wenn der Stealthangriff gelingt.....wenn.....
Wenn der Stealthangriff gelingt…..wenn…..

Wir suchten den Survival Horror und fanden ihn

 

Auf der langen Reise fragt sich nicht nur Sebastian was nun real ist und was nicht, auch Frauchen und ich haben uns das echt oft gefragt. Die Dorfbewohner sind zombieartige Wesen, aber doch anscheinend so menschlich, dass sie Sebastian das Leben wirklich richtig schwer machen können. Sie sind sogar so trickreich, dass sie von Stolperfallen bis hin zu Bärenfallen alles verteilen können, damit uns das drum rum schleichen bloß noch schwerer gemacht wird.

Und genau hier kommt das echte Feeling auf, dieses eine Feeling, das man nur dann hat, wenn man viel zu wenig Munition hat und genau weiß: Nein wir kämpfen jetzt nicht, wir ziehen eh den Kürzeren. Ich hab‘s geliebt, Frauchen sicher auch, sie war nur allzu oft zu ängstlich um ihrer Liebe Ausdruck zu verteilen. Ich hab mich oft kaputt gelacht, wenn Frauchen vor lauter Panik mal wieder total verquer durch die Gegend rannte und keine Munition und/ oder Heilung mehr hatte. Na Frauchen, schon verlernt wie es damals war echten Survivial Horror zu spielen?

The Evil Within macht bis zu einem bestimmten Punkt in diesem Spiel dahingehend alles richtig. Munitionsknappheit sorgt dafür, dass wir uns wirklich wirklich gut überlegen müssen, was wir machen. Heilungsknappheit lässt einen gleich dreifach darüber nachdenken, ob wir Bock haben uns mit unserem Gegner gerade Face to Face anzulegen. Pluspunkt: Bei den wirklich harten Kämpfen, die vom Spiel auch gewollt sind, findet man während des Kampfes selbst genug Munition – okay, genug ist relativ. Es ist dann genug, wenn man auch ein wenig Skill beim Schießen hat, Frauchen ist am Ende immer mit einer Nullrunde rausgegangen. Ich habe Lets Plays gesehen, wo die Leute am Ende dann doch etwas mehr über hatten – und danach kehrt man wieder in seinen Modus der Munitionsknappheit zurück.

Leider nimmt genau das im Verlaufe des Games wirklich ab. Es gibt sogar eine Stelle, da muss man gegen Horden von Gegnern kämpfen, wo es gar nicht gewollt ist, dass man auch mit Schleichen um sie rum kommt. Noch absurder wird es dann, wenn die Gegner mit Pistolen, Maschinengewehren und Raketenwerfern uns sogar eigentlich überlegen sind – weil sie es ja am Anfang des Spiels nicht auch schon gewesen sind –, wir aber immer noch zu wenig Munition haben, um die Situation anständig zu lösen. Und wenn man dann noch vor lauter Stress eine Bärenfalle oder ein Stolperdraht mitnimmt und sich damit quasi selbst in die Luft jagt. Nun, Frauchen war an einigen Stellen so wütend, dass ich zwischendurch gegangen bin.

Das ist wirklich schade, denn Frauchen und ich haben nicht nachvollziehen können, wieso diese Stressmomente in The Evil Within integriert wurden, denn eigentlich hat The Evil Within bis dahin alles richtig gemacht.

Ist creepy oder?
Ist creepy oder?
Eine kleine Ode an Resident Evil! Unser erster Zombie
Eine kleine Ode an Resident Evil! Unser erster Zombie

Wie das Böse unser Gehirn veräppelt

 

Die Überschrift hab ich mir übrigens nicht einfach so ausgedacht, weil sie schön klingt. Sondern um auf etwas ganz anders anzuspielen. The Evil Within macht schnell deutlich, dass Sebastian sich sicherlich überall befindet, aber nicht in der Realität und dadurch wird auch sehr schnell klar, dass das Spiel mit uns machen kann was es will.

Es gibt keine Grenzen, um den Horror darzustellen, denn wenn alles eh nicht „real“ ist und nur in Sebastians Kopf oder eher in den Köpfen aller beteiligten stattfindet, gibt das dem Macher ein Instrument in die Hand, aus dem er voll schöpfen konnte und das hat Mikami auch getan. Schauen wir uns also den Aspekt des Horros in The Evil Within an. Oh ja Leute der ist auch da und er könnte nicht besser sein.

Die Atmosphäre wird durch einen fantastisch abgemischten Soundtrack und die morbide Umgebung, die mit jedem Kapitel verrückter wird, abgerundet. Und die Umgebung hat es echt in sich. Beginnen wir unsere Reise in einem Dorf – wir grüßen an dieser Stelle Resident Evil 4 – mit verrückten Irren, gehen weiter über in ein Höhlensystem, das uns nur weiter in eine Klinik führt, die uns noch weiter in eine Stadt führt, die uns wiederrum zu einem Herrenhaus führt und dieses Herrenhaus führt uns an einen Ort der weder real noch unreal ist nur um an Ende wieder am Anfang zu sein.

Geile Sache, ehrlich, es hat wirklich Spaß gemacht diese Reise zu machen und einen Ort verrückter als den anderen zu entdecken. Natürlich waren einige Orte auch unheimlicher als andere. Die Stadtpassage war leider nicht ansatzweise so gut, wie die Dorf- oder Herrenhauspassage. Und gerade das Herrenhaus, wer darin nicht die Ode an Resident Evil erkennt, der hat Resident Evil noch nie gespielt.

Die Passage war bis auf ein paar Kleinigkeiten absolut super inszeniert, auch wenn wir uns nicht ganz an das Herrenhausfeeling aus Resident Evil erinnert gefühlt haben. Es war viel besser und fühlte sich nach etwas abgedrehten Eigenen an. Aber alles in allem hat das Spiel horrortechnisch von seiner Umgebung her wirklich Gebrauch gemacht. Doch nicht nur mit der Umgebung wächst der Horror. Auch die Gegner haben es echt in sich, egal ob kleine Gegner die überall rumlaufen oder Bossgegner.

Es gibt die rote Frau − nicht nur Frauchen hat eine Gänsehaut bekommen. Die war wirklich hart für uns und der Kampf mit ihr ein harter Brocken und das nicht, weil sie schwer war, sondern weil sie als Gegner uns das Fürchten gelehrt hat. Und natürlich darf hier der aus der Werbung bekannte Tresorhead nicht fehlen, auch wenn der uns eher zum Schmunzeln gebracht hat. Aber das Schmunzeln ist uns schnell vergangen als wir gemerkt haben, dass der Typ mit seinem Hammer und seinem Tresor auf dem Kopf doch ordentlich was drauf hat.

Die rote Frau: viele Arme, viele Haare und viel Stress
Die rote Frau: viele Arme, viele Haare und viel Stress
Tresorhead, dabei sieht er doch so harmlos aus. Nix da, in diesem Spiel ist nichts harmlos
Tresorhead, dabei sieht er doch so harmlos aus. Nix da, in diesem Spiel ist nichts harmlos

Wir brauchen Gehirn und zwar sofort

 

Da wir uns in einer nicht realen Umgebung befinden stellen wir auch gar nicht in Frage, wieso wir zwischendurch mal Orte finden, wo von einem Grammophon der schöne Klang der Melodie „Claire de Lune“ ertönt, sondern sind für jeden Ort dankbar, wo wir die beruhigende Melodie hören können.

Wieso? Weil dort immer ein Spiegel auf uns wartet, der uns in eine Klinik bringt, wo jeder frei entscheiden kann, wie lange er Pause von der Scheiße außerhalb braucht. Und das macht das Spiel definitiv richtig. Es tut einfach nicht gut dauerhaft auf Spannung zu sein und durch diese subtile Möglichkeit, einfach an einen Ort zu fliehen, der nur für uns ist, gibt The Evil Within immer gute und nötige Unterbrechungen.

An dieser Stelle hab ich mich ja gefragt, ob der Ort von Sebastians Gehirn als Schutzmechanismus bereit gestellt wurde, damit er selbst noch klar bei Verstand bleiben kann. Frauchen unterstützt meine These und hat sich darüber gefreut, dass ich solch komplexe Gedankengänge haben kann – ihr merkt schon, das Thema wie intelligent bin ich eigentlich verfolgt uns mittlerweile durch viele Reviews. Ich muss glaub ich mal anfangen mein Frauchen besser zu erziehen.

Die Klinik ist aber nicht nur Ruheort für Sebastian und uns, sie bietet auch viele Möglichkeiten sich etwas besser für den Kampf dort draußen zu rüsten. Zum Einen gibt es die Tresore, die man mit im Spiel gefundenen Schlüsseln öffnen kann und wunderbare Goodies sind dort drin, die uns das Leben außerhalb des Spiegels einfacher machen sollen. Und zum anderen können wir uns dort natürlich aufleveln, aber es wäre recht öde, wenn wir uns einfach irgendwie aufleveln könnten.

Nein, Sebastian muss dafür im Laufe des Spiels genug Hirnflüssigkeit sammeln, nur so kann er sich selbst verbessern und das könnte nicht kranker ausfallen. Dafür muss er sich eine seltsame Apparatur auf den Kopf setzen, die ihm die Flüssigkeit in den Kopf pumpt. The Evil Within dreht sich um Gehirne also bleiben sie sich treu und lassen auch das aufleveln über Hirnflüssigkeit laufen.

Super Sache, hat mir und Frauchen wirklich sehr gut gefallen. Vor allem die Metaebene, dass man sich Gehirnflüssigkeit ins Gehirn pumpt um intelligenter zu werden und besseres Skills zu bekommen, ja wenn das mal in der Realität so klappen würde.

Wenn "Claire de Lune" spielt ist der Spiegel nicht weit
Wenn “Claire de Lune” spielt ist der Spiegel nicht weit
Ironie oder Absicht? Unsere sichere Zuflucht ist eine Irrenanstalt
Ironie oder Absicht? Unsere sichere Zuflucht ist eine Irrenanstalt

 

Wir pumpen uns Power ins Gehirn, sieht gut aus oder?
Wir pumpen uns Power ins Gehirn, sieht gut aus oder?
Überigens hinterlässt jeder Gegner Hirnflüssigkeit, aber so? Nö, zu viele :D
Überigens hinterlässt jeder Gegner Hirnflüssigkeit, aber so? Nö, zu viele 😀

Fazit zu The Evil Within

 

Gehen wir doch einfach mal meine drei Punkte durch, damit wir aufschlüsseln können, welches Pfötchengütesiegel angebracht ist.

Die Story: Ist an manchen Stellen nicht so hunderund wie sie sein könnte, hat aber schlussendlich alles erfüllt, damit wir zufrieden waren. Von Anfang bis Ende wird die Spannung aufrechterhalten, ob Sebastian die Lösung des Ganzen erreicht und ob es überhaupt ein Entkommen aus dem Alptraum gibt. Natürlich bleiben am Ende Fragen offen, aber die dienen wohl vorranging dafür, um mit The Evil Within 2 weiter machen zu können. Das erscheint ja immerhin schon nächsten Monat im Handel.

Die Atmosphäre: Super Sache, der Survival Horror kommt wirklich gut durch. Hier müssen wir schleichen, dort die Munition horten, weil wir sonst zu wenig haben und das Spiel bestraft durchaus dafür, wenn wir und damit Sebastian mal wieder eine zu große Klappe hatten und dachten, wir könnten die Gegnermassen einfach über den Haufen schießen. Nope Leute, das will das Spiel nicht, zumindest nicht am Anfang.

Manko daran ist, dass das Ganze auch nachlässt. Die erwähnte Stadtpassage, die purer Stress ist, führt da leider zu einigen Abzügen im echten Survival Horror. Allerdings macht die allgemeine Atmosphäre alles wieder gut. Der Horror fließt durch jede Pore dieses Spiels, von der Musik, über die Dunkelheit und die Schockmomente, wenn man von Gegnern entdeckt wurde.

Auch die Panikmomente, wenn eine gewisse Person einen verfolgt, schaffen es die Atmosphäre laufend zu einer spannenden manchmal sogar fast zu angespannten Situation zu machen. Horror vom Feinsten und dabei ist jedes Spektrum vertreten.

Gameflow: Auch der Gameflow ist definitiv gut gelungen, mal von der Stadtpassage abgesehen. Stellt man sich nicht zu blöd an (Was ist Frauchen? Ich schaue dich doch gar nicht an, nur getroffene Hunde bellen…) dann sind gerade die Stealthpassagen, in denen man von so wenig Gegnern wie möglich entdeckt werden möchte, ein Highlight.

Und selbst wenn man entdeckt wurde, bleibt der Flow erhalten, weil man damit beschäftigt ist sich mit Sebastians absolut nicht vorhandenen Ausdauer einen Ausweg aus der Situation zu rennen und dann doch wieder am Fluchen ist, dass Sebastians Raucherlunge uns beim Weglaufen ständig einen Strich durch die Rechnung macht.

Auch das aufleveln passt sich dem Gameflow an, so hat jeder von euch die Möglichkeit sich seinen Sebastian zu erschaffen. Der Eine legt mehr Wert darauf, seine Ausdauer zu erhöhen, der Andere darauf, die Waffenstärke oder Bombenstärke zu verbessern. Wieder andere wollen lieber Sebastians Künste der Bolzen besser machen oder seinen Nahkampfschlag stärker zu machen.

Feine Sache, so muss man sich jedes Mal gut überlegen, wie man Sebastian individuell für sich gut auflevelt. Daher ignorieren wir auch einmal die wirklich wirklich stressige Stadtpassage, wo Frauchen oft davor war den Controller zu werfen, weil es für sie einfach schier unmöglich wirkte – wobei ich dabei bleibe, wer etwas Aiming besitzt, der verschwendet seine Munition auch nicht so unfassbar hardcore wie Frauchen es getan hat…..was? Oh sie hat‘s gehört, jetzt gibt’s sicher ein Leckerli weniger, aber für diese Wahrheit, stehe ich mit meinem Hundeherz und verzichte auf das Leckerli, dass ich dann eben von jemand anderen bekomme.

So zählen wir mal: Alle drei Kategorien von mir haben bei mir durchweg positiv abgeschnitten.

Natürlich kann man jetzt anmerken: Ja aber es ist doch nur eine Kopie von Resident Evil 4, viele Elemente lassen sich wiedererkennen und wurden kopiert.

Richtig Leute, da habt ihr vollkommen recht und wir haben Resident Evil 4 geliebt, daher hat Mikami alles richtig gemacht, wenn schon kopiert, dann eben auch erste Sahne von einem Spiel kopieren, dass er selbst geschaffen hat.

The Evil Within spielt sich wie das beste Resident Evil seit Resident Evil 4 und damit hat es einen Platz in jedem Schrank mit Survival Horror-Sammlung verdient. Daher gibt’s von mir das goldene Pfötchengütesiegel:

goldenes Pfötchengütesiegel

Ihr seid kleine Angsthunde und wollt den Controller oder die Tastatur nicht selbst in die Hand nehmen?

Kein Ding, ich hab‘s nicht anders getan und deswegen kann ich euch mit guten Gewissen wieder einmal die liebe Katze empfehlen, die sich tapfer und mutig durch The Evil Within geschlagen hat:

 

 

Ihr wollt doch lieber jemand anderen?

Nun, dann kann ich euch an dieser Stelle noch einmal BetaGott empfehlen.

Der ist in dem Genre durchaus zuhause und spielt daher The Evil Within wie all seine Spiele mit Humor und Können, schaut einfach vorbei:

 

 

Ihr wollt jetzt doch selbst dran? Ehrlich? Oh super Sache, auch dafür hab ich was für euch, natürlich den Playstationstore, aber auch bei Amazon werdet ihr wie immer fündig werden.

Und wenn ihr gerade eh dabei seid euch The Evil Within zu kaufen, dann überlegt euch doch einfach, ob ihr euch nicht direkt als kleines Paket The Evil Within 2 bestellen wollt.

Natürlich gibt es auch ein DLC zu The Evil Within, dass funktioniert allerdings fast vollständig alleine und wird daher von mir ein eigenes Review bekommen 😉

Julie Kidman und Sebastian Castellanos in einem Review würden sich einfach zu sehr gegenseitig die Show stehlen.

Bis dahin reicht euch die Pfote und freut euch im nächsten Review zu sehen,
euer Beagle on Games, der Beagle der sprechen kann.

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6 thoughts on “The Evil Within

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