The Evil Within: The Assignment und The Consequence

Frauchen und ich waren ja sehr begeistert darüber, dass unsere – pardon meine – Reviews zu The Evil Within und The Evil Within 2 bei euch eingeschlagen sind wie eine Bombe. Daher war es praktisch meine Pfötchenpflicht euch auch das Review zu den DLCs aus dem ersten Teil für euch zu machen.

Der Einfachheit, werde ich die zwei zusammenhängenden DLCs The Assignment und The Consequenc in einem Review aufs Korn nehmen, schließlich ergeben beide DLCs im Grunde ein Spiel, was man schon daran erkennt, dass The Consequence mit Kapitel 3 beginnt, wo The Assignment bei Kapitel 2 aufgehört hat.

Der Beagle möchte an dieser Stelle mal nicht spekulieren, wieso Bethesda das DLC gecuttet hat, aber für alle mit einem Season Pass ist das auch irrelevant. Erschienen sind die beiden DLCs im März und April 2015 und genauso wie das Hauptspiel The Evil Within von Tango Games entwickelt und von Bethesda gepublisht.

The Assignment
The Assignment
The Consequence
The Consequence

Doch worum geht’s in The Assignment und The Consequence

 

Darum, die Frage zu beantworten, was Juli Kidman eigentlich während The Evil Within so zu tun hatte. Die gute Dame ist ja immer nur hin und wieder im Hauptspiel aufgetaucht und war dann wieder verschwunden. Sebastian hat sich zurecht oft genug gefragt, wo Juli Kidman sich so rumgetrieben hat.

Die beiden DLCs beantworten diese Frage und lassen den Spieler praktisch parallel zum Hauptgame Kidmans Story spielen. Und wie schon im Hauptgame entdeckt, hat Kidman ganz schön Dreck am Stecken. Aber so wirklich abnehmen konnten Frauchen und ich es ihr irgendwie nicht, dass sie neben Ruvik die große Böse sein sollte.

Und genau die Frage, ob Kidman nun die Böse ist oder aus anderen Gründen handelt wollen die beiden DLCs aus der Perspektive von Kidman beantworten. Das Kidman für jemand außenstehenden arbeitet erfährt man zwar schon im Hauptspiel, doch wer Mobius genau ist, wird erst klar, wenn man Kidman auf ihrer Reise durch ihr eigenes The Evil Within begleitet.

Das es Berührungspunkte zum Hauptgame gibt ist klar, jedoch sind die DLCs sonst vollkommen allein stehend und Kidman erlebt mindestens genauso viel Scheiß wie der arme Sebastian. Und das obwohl Mobius ihr doch angeblich versprochen hat, sie ein wenig vor dem zu schützen, was sie in Ruviks Gehirn erwarten würde. Tja, Ruvik scheint wohl doch mächtiger als Mobius zu sein, denn Kidman war für ihn fast schon eine Spielfigur.

Juli startet ihr Abenteuer hier, gar nicht weit weg von Sebastian
Juli startet ihr Abenteuer hier, gar nicht weit weg von Sebastian
Und auch sie trifft auf den netten Sanitäter
Und auch sie trifft auf den netten Sanitäter

Kidman: Eine Frau mit dem Janus Gesicht

 

Yep, ihr habt es in der Storybeschreibung richtig gelesen: Kidman wusste was auf alle Leute zukommt. Sie wusste das Sebastian und Joseph kollateral Schaden werden würden und sie hatte den Auftrag, dass es ihr egal zu sein hatte. So ganz klappt das nicht, denn man merkt sowohl im Hauptgame als auch im DLC, dass sie starke Hemmungen davor hat, ihre beiden liebgewonnenen Kollegen einfach in Ruviks Gehirn verrotten zu lassen.

Ist sie also die Böse, weil sie im Auftrag von Mobius absichtlich in Ruviks Kopf geschickt wurde, um Ruvik auszuschalten oder eher Leslie zu finden und zu Mobius zu bringen? Frauchen und ich sind uns einig, dass sie es nicht ist.

Mehr als einmal wird deutlich, dass Kidman dank Mobius oft gar keine andere Wahl hat als so zu handeln, wie sie es tut. Ob sie selbst das möchte oder nicht, spielt dabei absolut keine Rolle. Soll hier auch gar nicht Thema sein, denn etwas anderes ist viel interessanter.

Beginnt Kidman noch als der Soldat den Mobius ins STEM System geschickt hat, so vollzieht sie im Laufe der beiden DLCs durch verschiedene Begebenheiten einen ganz schön harten Wandel. Es kommt nicht selten vor, dass Kidman der Spiegel praktisch vor die Nase gehalten wird und sie sehen muss, wie hässlich sie eigentlich gerade agiert oder agiert hat.

Das schöne dabei? Sie ist sich zu jeder Zeit bewusst, dass sie im Laufe ihres Lebens ein paar wirklich beschissene Entscheidungen getroffen hat und glaubt, dass es einfach kein Zurück mehr gibt. Möchte sie daran erinnert werden? Nein, aber ehrlich, ich als Hund mag das auch nicht, wenn mein Frauchen mir mal wieder sagt, dass ich schlechter höre als früher. Daher kann ich es gut verstehen, dass Kidman gerade ihre negativsten Erinnerungen eigentlich gar nicht durchleben möchte.

Umso schöner war es für mich und Frauchen dann zu sehen, dass Kidman gegen Ende ihrer Wandlung sogar soweit war, Mobius in Frage zu stellen. Da wir nun wissen, dass Kidman in The Evil Within 2 auch eine bedeutende Rolle spielen wird, wird an dieser Stelle nichts weiter gesagt, gefreut hat uns dieser Wandel aber trotzdem.

Von der Story her machen die beiden DLCs einfach alles richtig. Sie lösen nicht nur einige offene Fragen, die im ersten Teil zurückgeblieben sind und bauen den Charakter um Kidman weiter aus, sondern fühlen sich tatsächlich ein Stückchen wie das Bindeglied zu The Evil Within 2 an. Das gilt vor allem, sofern man genug Sammelobjekte zusammen bekommt, die einem wertvolle Hintergrundinfos zu Mobius und dem STEM System geben.

Und wir wollen nicht das Ende der DLCs vergessen, wo wir praktisch schon den einen Hinweis bekommen, der uns alle Wege zu The Evil Within 2 öffnet. 

Die Vorbereitung auf das STEM
Die Vorbereitung auf das STEM
Unser eigener Kampf gegen Ruvik
Unser eigener Kampf gegen Ruvik

Wir haben keine Waffen, aber eine Katze

 

Direkt zu Beginn erfährt Frauchen, dass Kidman ihre Waffe verloren hat. Mit einem schweren Augenrollen und einem noch schwereren Seufzer hat sie mich angeguckt und nur gesagt „Na toll, keine Waffe. Das Spiel will von mir Stealth und das hat ja schon im Hauptgame so gut geklappt.“

Tja liebes Frauchen, ich kann nichts dafür, wenn du gerade in The Evil Within zu doof warst und jede Bärenfalle und jeden Stolperdraht mitgenommen und damit auch so ziemlich den dümmsten Gegner auf dich aufmerksam gemacht hast.

Ich war also dementsprechend gespannt, wie gut sich Frauchen schlagen würde, wenn sie gar keine Waffe zur Verfügung hat. Okay, so gar keine Waffe stimmt nicht ganz, auch wenn mein Frauchen da noch schwerer mit den Augen gerollt hat. Frauchen hat sich im Hauptspiel schon über die Absatzschuhe von Kidman lustig gemacht, im DLC erfahren wir, wieso sie sie trägt. Sie kann damit mal eben Gegnern stilvoll den Schädel eintreten und braucht dafür nicht mal die Kraft eines Sebastian Castellanos.

Wünschenswert wäre es gewesen, wenn sie das öfter gekonnt hätte als die paar Mal, wo ein Gegner sie am Boden angegriffen hat. Aber seis drum, auch Absätze können anscheinend eine Waffe sein. Und noch etwas bekommt Kidman in die Hand gedrückt. Eine Taschenlampe, ihr könnt euch denken das Frauchens Begeisterung natürlich in den Himmel schoss. Absatzschuhe und eine Taschenlampe: Wir kommen und retten mal eben die Welt oder so.

Noch sieht der Moment des Schleichens gut aus!
Noch sieht der Moment des Schleichens gut aus!
Verteidigung wann immer es nur geht
Verteidigung wann immer es nur geht

 

 

 

 

 

 

 

Wobei es an und für sich ja nicht mal ein Problem gewesen wäre, wenn das Stealthsystem ein wenig besser gewesen wäre. Stealth klappt aus vielen Gründen in den The Evil Within DLCs nicht sonderlich gut. Und es ist logisch, dass einem Absatzschuhe und eine Taschenlampe nicht viel nutzen, wenn man von einem Gegner entdeckt wird.

Aber beim entdeckt werden fängt das Problem leider erst an, denn mit Sebastian war es nie ein richtiger Weltuntergang auch mal entdeckt zu werden, bei Kidman schon. Wegrennen, damit man sich verstecken kann, wo Stealth in dem Game schon nicht wirklich klappen will? Könnt ihr absolut vergessen, ihr braucht die Idee nicht mal haben. Einfach töten lassen geht schneller als eine Situation noch mal retten zu wollen.

Denn sorry Leute, aber Kidmans Ausdauer ist noch schlechter als die von Sebastian. Die Frau rennt drei Schritte und man muss schon fast befürchten, dass sie einen Herzinfarkt bekommt. Ist also wohl so eine KCPD Sache, dass die ausdauerlose Cops einstellen.

Ihr könnt euch jetzt sicher selbst denken, dass es für Frauchen deswegen wirklich stressige Passagen gegeben hat, die sie in den Wahnsinn getrieben haben. Stealthkünste beweisen, die oft im Spiel nicht so sonderlich gut umgesetzt sind und dann eigentlich nie die Möglichkeit haben sich zu verteidigen und das nicht mal für den Notfall? Sorry Bethesda, aber hier wurde ein Frustgrad eingebaut, der einfach nicht nötig gewesen wäre.

Umso mehr hat Frauchen es gefeiert, dass Kidman als Speicherpunkt eine Katze spendiert bekommen hat. Ich war ja etwas beleidigt, was freut sich Frauchen bitte über eine Katze, wenn sie mich doch hat? Wäre doch eigentlich viel cooler gewesen, wenn sie nen Beagle als Speicherpunkt gehabt hätte oder von mir aus auch einfach nur irgendeinen Hund aber nein, es musste eine Katze sein.

Gut, schön, lass ich meinem Frauchen ihre Freude daran und zeig ihr später die kalte Schulter dafür. Aber tatsächlich hat mein Frauchen bei jeder Katze die wir finden konnten erleichtert aufgeatmet. Wieder eine stressige Passage hinter uns gelassen, wieder eine Passage die wir nie wieder machen müssen und 2 Minuten Ruhe und Frieden auf einer Couch schmusend mit einer Katze. Oh ja, Frauchen wollte mehr als einmal einfach da sitzen bleiben und gar nicht erst weitergehen.

Frauchen hat die Katze gebliebt :(
Frauchen hat die Katze gebliebt 🙁
Etwas das man oft tut, aber selten gut klappt
Etwas das man oft tut, aber selten gut klappt

Von positiver Schwierigkeit über stressige und unfaire Passagen

 

Seltsamerweise scheint The Evil Within im Allgemeinen überhaupt nicht auf Balance innerhalb ihrer Games zu stehen. Nicht im Hauptgame oder in der Fortsetzung und am allerwenigsten in den DLCs, wo wir keinen Schwierigkeitsgrad aussuchen, geschweige denn als Notbremse eine Waffe ziehen konnten. Ist ehrlich gesagt keine schöne Erfahrung gewesen, ich bin selten bei einem Game so oft aus dem Zimmer gegangen, weil Frauchen wirklich wirklich böse Sachen gesagt hat, die meine Ohren zum schlackern gebracht haben.

Böses Frauchen, aber ich konnte sie verstehen. Gut Frauchen ist allgemein auch nicht die beste Stealthkünstlerin, aber das kann irgendwie kein Kriterium sein, wieso ein Game stellenweise unspielbar wirkt.

Es gab die positiven Passagen, die waren nur deswegen eine Herausforderung, weil man aufpassen musste. Man musste sich eine Strategie überlegen, musste einen Weg finden Gegner zu umgehen, um nicht gesehen zu werden. Das fördert das Adrenalin auf positive Weise und es ist tatsächlich auch nicht so unfassbar tragisch, wenn man dann doch mal entdeckt wird.

Zumindest ist Frauchen entweder sofort gestorben oder konnte sich gerade noch so retten – ersteres ist bei weitem öfter vorgekommen. In beiden Fällen, hat sie es in der Situation als nicht wirklich tragisch empfunden, hab ich genauso gesehen, war schließlich ihre eigene Dummheit.

Allerdings gibt es einen Haufen, wenn nicht gar übertrieben viele, Passagen wo Dummheit absolut keine Rolle spielt, ja nicht mal eine Strategie einen retten könnte, sondern es pures Glück ist, wenn es klappt oder nicht klappt. Diese Stellen sind teilweise so dermaßen mies getimed, dass Frauchen sehr sehr böse wurde.

Ich möchte es an einem konkreten Beispiel im ersten DLC The Assignment festmachen. Die gesamten DLCs über wird man von der Lichtlady begleitet, über ihr Aussehen wollen wir hier nichts verlieren – mich hat es eher verstört – fakt ist, bekommt sie einen ist man instant tot. Sollte an sich unproblematisch sein, sowas hatten wir im Hauptgame von The Evil Within gerade bei der roten Lady (ja, ihr wisst schon Ruviks Schwester, die nur eine einzige Schwäche hatte, wir werden sie in jedem Fall nie wieder vergessen) schließlich auch. Dort hatten wir die Möglichkeit uns zu wehren, wenn auch nur minimal und gut getimed, auch weglaufen war eine Option, denn auch wenn Sebastians Ausdauer mies ist, so war sie doch annehmbar.

Kommen wir zu besagter Stelle im DLC. Frauchen ruft nichtsahnend einen Aufzug, der Strom fällt aus, natürlich erahnen wir, dass das nicht alles ist. The Evil Within ist dafür bekannt, dass Zeit, die überbrückt werden muss, keine geschenkte Zeit mit einem netten Wartezeitensong ist, sondern harte Arbeit darstellt. Kein Problem dachte mein Frauchen. Nach 20 Minuten und dem gefühlt 20ten Versuch dachte sie es dann nicht mehr.

So absurd und doch einfach nur da!
So absurd und doch einfach nur da!
Serverraumalptraum
Serverraumalptraum

 

 

 

 

 

 

Die Lichtlady taucht just in dem Moment auf, wo der Strom ausfällt, die einzige simple Aufgabe die Frauchen hatte war, sich mit Kidman solange vor ihr zu verstecken bis der Aufzug wieder geht. Ehrlich ich kann es nicht oft genug betonen, es klingt so simpel, war es aber einfach gar nicht. Die Lichtlady wanderte ziellos und ohne wirkliches Muster durch den Raum, stellenweise konnten wir nicht mal erahnen, wo sie sich gerade bewegt, konnten nur vermuten, dass sie uns näher kommt, weil man ihre hübschen Absatzschuhe auf dem Boden immer näher bei uns gehört hat. Hier und dort konnte man dann auch mal ihr Licht an der Wand sehen.

Brachte es was? Nö, denn allzu oft ist Frauchen ihr ungewollt in die Arme geschlichen, weil sie mal wieder nicht wusste, wo sie war. Wegrennen? Hmm, ich tippe mal so auf 10% Überlebenschance, da die gute Dame instant tötet, wenn sie einen hat. Und Kidmans Ausdauer reicht ja gerade mal für drei Schritte.

Frauchen war an dieser Stelle wirklich kurz davor das DLC DLC sein zu lassen und es gar nicht mehr weiterzumachen. Ich hab es verstanden, es hat absolut keinen Spaß gemacht, wir konnten den Spaß nicht mal mehr finden, so ätzend war diese Passage. Und solche Passagen gibt es nicht nur einmal. Nein, die scheinen zum Running Gag des DLCs zu werden.

Das hat mir und Frauchen die DLCs wirklich wirklich sehr verhagelt, da wir so kaum bis gar nicht die Story genießen konnten. Wertvolle Sammelobjekte wurden stellenweise sogar bewusst liegen gelassen, weil man zu gestresst war, um sie noch einsammeln zu wollen, dabei war doch gerade die Story das wirklich interessante an dem DLCs.

Serverraumalptraum die Zweite
Serverraumalptraum die Zweite
Wegrennen? Ne zu wenig Ausdauer
Wegrennen? Ne zu wenig Ausdauer

Fazit zu The Assignment und The Consequence

 

Fangen wir doch mit dem Positiven an, soll man ja so machen, wenn man danach auf das Negative zu sprechen kommt. Storytechnisch sind die DLCs genauso wie das Hauptgame ein Genuss. Man erfährt was man erfahren möchte, ein Charakter der im Hauptgame etwas zu kurz kam bekommt eine eigene Geschichte und damit die Tiefe die es braucht, damit sie im zweiten Teil auch wieder eine bedeutende Rolle spielen kann.

Und es gab auch wirklich schöne Passagen in diesem Spiel. Passagen die uns Freude gemacht haben. Sei es, weil wir hier gut geschlichen sind, dort einen Gegner exzellent veräppelt haben – ja über sowas kann man sich freuen, immerhin hat man es geplant, also freut man sich, wenn es auch wirklich klappt. Und gerade in The Consquence fanden wir die Passage klasse, wo wir unsere Taschenlampe verloren haben und nur Lichtstäbe zur Verfügung hatten. Cool gemacht, davon hätten Frauchen und ich gerne viel mehr gesehen und gespielt.

Wer braucht eine Taschenlampe, wenn man Lichtstäbe hat
Wer braucht eine Taschenlampe, wenn man Lichtstäbe hat
Und die Atmo ist dabei soo verdammt cool
Und die Atmo ist dabei soo verdammt cool

 

 

 

 

 

 

Leider war dem nicht so, viel zu oft kamen unfaire und ätzende Passagen, die einem wirklich auch den allerletzten Nerv rauben konnten. Es kann einfach nicht Sinn und Zweck der Schwierigkeit sein, dass man den Controller frustriert in die Ecke legt und eigentlich so wirklich gar keine Lust mehr hat, eine Passage immer und immer wieder zu machen. Und selbst wenn man einen anderen Weg sucht, um sie zu lösen, doch wieder dafür bestraft wird, weil Kidman entweder zu langsam ist oder die Gegner einfach – entschuldigt meine böse Wortwahl, ich hab in diesem DLC ein paar wirklich böse Wörter von Frauchen gelernt – abgrundtief scheiße sind.

Und wir haben extra in Walkthrougs und Let’s Plays reingeschaut bei Spielern, die weit geschickter als mein Frauchen sind und selbst die hatten ihre Schwierigkeit. Wie Frauchen die DLCs schlussendlich durchbekommen hat? Mit viel Frust, aber den Willen die Story zu erkunden und dem noch größeren Willen sich von einem „dummen“ DLC nicht besiegen zu lassen.

Muss das so sein? Nein, The Evil Within hat bewiesen, dass es nicht so sein muss. Auch hier war die Schwierigkeit stellenweise wirklich böse, aber zu keiner Zeit hatte man wirklich das Gefühl, dass einem das Spiel bewusst einen tritt in den Hintern gibt und dich dabei auslacht. Eigentlich war ich sogar geneigt, den DLCs gerade einmal ein bronzenes Pfötchengütesiegel zu geben.

Allerdings wäre es unfair all den Frust der Passagen an der wirklich guten Storyline auszulassen, weswegen ich gerade so, mit zusammengekniffenen Augen und Pfoten gleich noch drüber gelegt, das silberne Pfötchengütesiegel geben:

Pfütchengütesiegel Silber

Aber das bekommt es auch wirklich nur für die Story und Atmosphäre, denn beides war eigentlich wieder gut. Leider hat der Gameflow auf allen Linien versagt, wenn ihr die DLCs also selbst zockt, dann stellt euch auf einige wirklich miese Passagen ein, die einem auf Dauer doch den Spielspaß nehmen, aber lasst euch davon nicht entmutigen, denn die Story ist es wert.

Jetzt wollt ihr es doch nicht mehr zocken?

Kein Ding, die liebe Katze war genauso mutig wie mein Frauchen und hat beide DLCs durchgezockt:

The Assignment:

The Consequence:

Ihr wollt lieber einem Kerl dabei zuhören? Der liebe Keysjore hat es ebenfalls Let’s Played und auch wenn er hier und da doch ordentlich am fluchen ist – was wir nachvollziehen konnten – macht er seinen Gamerjob echt gut, daher lohnt es sich in jedem Fall dort reinzuschauen. Beide DLCs sind in einer Playlist:

 

Ihr wollt es selbst zocken? Auch kein Problem.

Mittlerweile bekommt man den Season Pass von The Evil Within sowohl für PC als auch für PS 4 zu einem wirklich fairen Preis, der sogar eigentlich wieder gut macht, dass die DLCs diese doch recht offensichtliche Schwäche haben. Aber bei dem Preis kann man eben auch nicht wirklich meckern, daher schlagt ruhig zu. Und solltet ihr doch sagen: „Nope nach dem Review sind mir selbst 10 Euro zu viel“ dann wartet auf den nächsten Sale.

Sowohl bei Steam als auch im PS-Store ist der Season Pass in aller Regel dabei und, soweit der Beagle es richtig im Köpfchen hat, meist für einen Fünfer zu haben. Für knapp 4 Stunden Spielzeit mit den DLCs sowie einem weiteren DLC definitiv eine feine Sache.

Wollt ihr mir vielleicht eure Erfahrungen mit den beiden DLCs schildern? Mir verraten, ob ihr auch solche frustrierenden Passagen hattet? Oder ihr am Ende nicht ganz schlüssig wart, ob die Story es wirklich wert war? Dann schreibt mir doch einfach ein Kommentar, der Beagle freut sich über jeden Kommentar.

Bis dahin reicht euch die Pfote und liest euch im nächsten Review,
euer Beagle on Games, der Beagle der sprechen kann.

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