Adventure, Open-World

Horizon Zero Dawn

Titelbild2

Letztes Jahr im März kam ein ganz besonders Game unter den Rollenspielen raus. Ein Game, das an Frauchen und mir bis zur Erscheinung sogar komplett vorbeigegangen war. Keinerlei PR-Aktionen, Werbung oder sonstiges bekamen wir mit und selbst als das Game draußen war und einige Leute angefangen habe darüber zu sprechen, haben wir es noch nicht so ganz auf dem Bildschirm gehabt.

Im Gegenteil, Frauchen schaute sich einen Part eines Let’s Plays an und fragte sich: “Was zum Henker ist das denn?”, tja ich konnte dazu wohl kaum etwas sagen. Und doch hat mein Frauchen sich das Game nach gerade einmal 20 Minuten geschautem Gameplay sofort gekauft. Yep, die Rede ist natürlich von Horizon Zero Dawn. Frauchen fährt ja generell sehr auf postapokalyptische Welten ab und auch der Hauptcharakter war ihr sofort sympathisch, weswegen sie auch keine Sekunde gezögert hat das Game nach dem Kauf zu starten.

Und Leute ich garantier euch, dass wir die geilsten 50 Stunden Gamezeit hatte, mit denen wir im Leben nicht gerechnet hatten. Aber wie hätten wir auch damit rechnen können, wir wussten ja absolut nichts über das Game, außer das es optisch locker an ein Naughty Dog Game ran reicht.

Entwickelt wurde das Game von Guerrilla Games und gepublished von Sony als Exklusivtitel für die Playstation 4. In Amerika erschien es schon im Februar 2017 während Europa noch bis März 2017 warten musste.

Horizon Zero Dawn
Horizon Zero Dawn
Traumhafte Landschaft
Traumhafte Landschaft

 

Gepaart mit richtig guten Kämpfen
Gepaart mit richtig guten Kämpfen
Rost der Mann der Stunde am Beginn von allem
Und Rost der Mann der Stunde am Beginn von allem

Doch worum geht’s in Horizon Zero Dawn

Puh, euch die Story kurz und knapp wiedergeben? Schwierig, denn die Story ist so viel größer als jede kurze Beschreibung, die man dazu formulieren kann. Aber ich versuch es einmal. Angesiedelt ist Horizon Zero Dawn etwa 1000 Jahre nach einer verehrenden Apokalypse der Welt. Wie sie entstanden ist, warum es dennoch Menschen gibt und warum es in dieser Welt Maschinen gibt, die wie Tiere aussehen und auch wie solche in der freien Natur leben, ist zu Anfang noch ein großes Rätsel.

Dabei geht es storytechnisch primär um die junge Frau Aloy, die schon bei ihrer Geburt, die etwas rätselhaft zu sein scheint, aus ihrem Stamm ausgestoßen wurde und von ihrem Ziehvater Rost (ebenfalls ein Ausgestoßener) aufgezogen wird. Als Kind findet sie in einer unterirdischen Anlage ein kleines Gerät, das es ihr möglich macht, die draußen lebenden Maschinen zu verstehen.

Mit Hilfe von Rost wächst Aloy zu einer starken Kämpferin heran, die nur von einem Wunsch getrieben wird: Das Turnier zu gewinnen, das sie offiziell wieder zum Mitglied ihres Stammes macht.

Doch nichts ist wie es scheint, denn erst nach dem Turnier wird klar, dass Aloy für viel größeres bestimmt ist und was genau das ist, wird im Laufe des Games erzählt und erlebt.

Das ausgestoßene Mädchen
Das ausgestoßene Mädchen
Die ihre Kindheit mit dem lernen ums Überleben verbringt
Die ihre Kindheit mit dem lernen ums Überleben verbringt

 

Und mit dem Fokus ihr Leben verändert
Und mit dem Fokus ihr Leben verändert
Der Fokus hilft in jedem Kampf
Der Fokus hilft in jedem Kampf

Aloy, die Frau die irgendwas zwischen Lara Croft und Supergirl ist

Eigentlich liest sich das ja nicht sonderlich positiv, das weiß ich auch. Ein weiblicher Charakter, der total too much wirkt? Im Gegenteil, Aloy ist eine starke Kämpferin und wissbegierig ohne Frage, das macht sie aber zu keiner Zeit unsympathisch. Es mag vielleicht daran liegen, dass man ein Stück weit ihre Kindheit spielen darf und man dadurch direkt einen Bezug dazu bekommt, wieso Aloy so wird, wie sie ist. Und das hilft enorm.

Sie ist nicht einfach so Supergirl, im Gegenteil sie hat sich das seit sie Kind war furchtbar hart antrainiert. Sie hat gekämpft, geweint, jeden Scheiß gemacht, damit sie das Turnier vom Stamm der Nora gewinnen kann und dadurch ist sie eben irgendwie Supergirl geworden. Noch dazu sorgt ihre Neugierde dafür, dass sie ein Relikt aus längst vergessener Zeit findet, nämlich den Fokus, den sie stets am Ohr trägt und der ihr die Möglichkeit gibt, die Maschinen zu verstehen und Dinge zu sehen, die anderen verborgen bleiben.

Zu keiner Zeit bekommt man das Gefühl, dass Aloy mit all ihren Talenten über einem steht und dazu kommt noch, dass man mit Aloy oft die Möglichkeiten hat, in bestimmten Gesprächen zu entscheiden, wie sie ist. Eine Funktion von der Frauchen und ich erst gar nicht verstanden haben, wozu sie da ist. Oft kann Aloy in einem Gespräch entscheiden, ob sie mit dem Herz, dem Verstand oder der Stärke antwortet. Wir dachten uns nichts dabei und Frauchen hat oft das genommen, was für die Situation passend war.

Gab es Situationen, wo das Herz besser sprechen sollte, gab es andere Situationen, wo der Verstand die bessere Alternative war. Seltsamerweise haben wir uns nie für Stärke entschieden, denn das hätte Aloy wirklich kalt und emotionslos gemacht, für uns ziemlich fehl am Platz, aber es gibt sicher Spieler, die das anders sehen.

Es sei nur so viel gesagt, die Entscheidungen spielen für das Ende eine Rolle, wie und warum verrät der Beagle aber nicht.

Unfassbar lieb und real
Unfassbar lieb und real
Und doch eine Kämpferin durch und durch
Und doch eine Kämpferin durch und durch

Eine Welt zwischen Steinzeit und Modernität

Es ist schon schier absurd durch eine Welt zu laufen, die nicht zurückgebliebener sein könnte wie es die Welt in Horizon Zero Dawn ist und dabei doch jeden Meter die hochmodernen Maschinen zu sehen. Während gerade die Menschen nicht viel Fortschritt seit der Apokalypse gemacht haben und eher gefangen sind in ihren entwickelten Traditionen und ihrem Aberglauben, der noch durch die Maschinen bestärkt wird, die in der Natur herumwandern, haben die Maschinen sich anscheinend im Laufe der Zeit radikal weiterentwickelt und perfektioniert.

So sehr, dass sie anscheinend nun eine Fehlfunktion haben und Menschen offen angreifen, wenn sie ihnen zu nahe kommen. Während viele der Menschen in ihrem Stämmen daran glauben, dass das eine Strafe der Götter zu sein scheint, ist es gerade die junge Aloy, die rational absolut dagegen ist, so etwas einer höheren Macht zuzuschieben.

Im Gegenteil, sie versucht anhand von Ruinen und anderen Orten die alte Welt zu verstehen. Frauchen und ich waren absolut begeistert von diesem schmalen Grad zwischen Aberglaube und Rationalität und der Tatsache, dass sich das durch das gesamte Game zieht. Aloy trifft immer wieder auf Personen, die alles einer höheren Macht zuschreiben, aber auch Personen, die genau wissen, dass das alles einfach nicht Gott gegeben sein kann. Dass aber auch eine Apokalypse nichts daran geändert hat, dass der Glaube an etwas Höheres zu absolutem Fanatismus führen kann, wird spätestens dann deutlich, wenn Aloy sich mit ihrem wohl schlimmsten Feind im Game herumschlagen muss.

Ein Kult, der daran glaubt, dass es einen Maschinengott gibt und seine Anweisungen blind vertraut. Klingt vertraut, oder? Richtig, Sekten und Kulte können überall entstehen, selbst dann wenn die Menschheit eigentlich auf Null gesetzt wurde. Frauchen hat ja schon ein wenig mit den Augen gerollt, ich sehe das etwas anders als sie.

Ich glaube, dass der Mensch nur bedingt lernfähig ist und es manchmal eben doch für einen Menschen bequemer ist einem Anführer zu folgen, warum sollte sich daran was ändern? Immerhin tun die Leute in den Stämmen doch nichts anders, nur dass sie es nicht fanatisch tun, sondern einfach nur Traditionen und Ritualen folgen. Die Balance ist hier wunderbar gelungen und bewegt einen hier und dort doch ein wenig zum Nachdenken.

Genau das was ich als Hund von einem Game mit dieser Tiefe erwarte. Dabei wird aber zu keiner Zeit die alte Welt wirklich vergessen. Sie wird nicht nur durch Erzählungen dargestellt, sondern wird auch optisch oft genug angedeutet. Gerade die Höhlen erinnern an längst vergangene futuristische Orte. Hightec Audioaufnahmen, Computer, elektrisch betriebene Türen.

Etwas, das selbst wir heute in der Form noch nicht haben und dann gibt es andere Kleinigkeiten, die überall in der Natur verstreut sind. Man findet hier eine verrottete Ampel, dort steht ein Bus wie eine Ruine rum und wieder woanders kann man gerade so die Formen eines ehemaligen Hochhauses erkennen. Alles so in die Natur platziert, dass es nicht an die alte Welt erinnert, aber dem Spieler doch den Hinweis gibt: Da gab es etwas vor Horizon Zero Dawn, das einmal unsere Welt gewesen ist.

Rustikal und Steinzeitlich
Rustikal und Steinzeitlich
Trifft auf alte Welt
Trifft auf alte Welt

Technologie über Technologie die über geblieben ist
Technologie über Technologie die über geblieben ist
Und Sylans der sie gut für sich nutzen kann um nicht präsent sein zu müssen
Und Sylans der sie gut für sich nutzen kann um nicht präsent sein zu müssen

Wenn die Menschheit untergeht und nur noch Maschinen über bleiben

Der Beagle spoilert nicht, das solltet ihr mittlerweile wissen. Dennoch ist es fakt, dass die Maschinen noch vor den neuen Menschen auf der Erde waren und das macht es interessant.

Warum sind die Maschinen da? Was tun die Maschinen in der Welt eigentlich und wer hat sie gebaut? Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Maschinen, angefangen von normalen Reittieren über Krokodilen, Greifvögeln aber auch kleine Raptoren ähnliche Maschinen, die quasi die Gegend für die großen Maschinen auskundschaften und auf Feinde aufmerksam machen. Und das sind nur ein paar Maschinen, es gibt so viele. Käferartige, krabbenartige, dinoartige, raubkatzenartige, joa ich könnte so weitermachen, tu es aber nicht. Ich denke, ihr wisst worauf ich hinaus möchte.

Und doch stellen Frauchen und ich uns stets die Frage: Woher kommt ihr alle nur? Wir bekommen in einigen Nebenaufgaben ein paar Antworten, denn Aloy hat dank ein wenig Hilfe die Möglichkeit mit einer Erweiterung ihres Kampfstabes die Maschinen zu kontrollieren. Zu Anfang kann sie gerade einmal ein paar der kleineren Maschinen kontrollieren, doch mit jeder Brutstätte, wo die Maschinen völlig automatisiert hergestellt werden, kommen mehr Maschinen hinzu. Gut die Frage, wo die Maschinen herkommen ist damit soweit geklärt, aus den Brutstätten, doch wer hat sie erbaut?

Ihr seht, je mehr wir erfahren, umso mehr Fragen hatten wir eigentlich. Und hier Leute kommt die aller größte Stärke von Horizon Zero Dawn zum Vorschein, das absolut gelungene Storytelling der feinsten Art.

Es gibt quasi zwei parallel laufende Hauptgeschichten, die am Ende in einem Großen und Ganzen münden. In der einen rettet Aloy das Volk vor sich selbst, in der anderen erkundet Aloy nicht nur ihre Herkunft, sondern sucht auch nach Antworten auf die Frage, was die alte Welt eigentlich ist und warum es sie nicht mehr gibt. Und ich kann versprechen, die Antwort haut um.

Sie ist emotional und unfassbar traurig und doch das schlimmste Szenario, das man sich vorstellen kann, das leider nicht so weit weg von einer möglichen Realität ist, wie man es sich wünscht. Mir schlackerten die Ohren, Frauchen weinte (nicht übertrieben viel, aber Frauchen wurde emotional absolut von dem Spiel gepackt), als wir endlich alle Antworten hatten, waren wir in einer doch sehr gedrückten und niedergeschmetterten Stimmung.

Das hat mich an The Last of Us erinnert, als wir um ein paar Nebencharaktere geweint haben, die so emotional gut eingebaut wurden, dass ihr Verlust schockierend und traurig zugleich war, egal wie berechenbar der Verlust auch gewesen sein mag. owas fehlt den heutigen Games einfach zu oft. Frauchen und ich können an einer Hand abzählen, wann uns in letzter Zeit ein Game mal wirklich so gepackt hat wie The Last of us oder eben Horizon Zero Dawn, ja richtig nur einmal bei Hellblade: Senuas Sacrifice.

Zu wenig, wenn ihr mich fragt und deswegen lieben wir Horizon Zero Dawn umso mehr. Doch kommen wir zurück zu den Maschinen. Da haben die Entwickler ja schon recht offensichtlich viel Kreativität bewiesen und es ist faszinierend, wie gut man sich fühlen kann, wenn man einen Donnerkiefer (eine der wohl stärksten Maschinen des gesamten Games) zerlegt hat.

Ich erinner mich da an eine Spielszene, wo Frauchen aussteigen wollte. Ein Donnerkiefer, auch noch 4 Level über ihr und kein Ausgang um der Konfrontation aus dem Weg zu gehen? Ich kann euch versprechen, dass Frauchen sich nach dem Sieg wie ein Gott gefühlt hat. Und das zurecht, denn Horizon Zero Dawn schafft es immer wieder den Spieler in wahnwitzige Situationen zu bringen, an denen man am Ende dankbar sein darf, dass man noch lebt.

Oder war es vielleicht doch Frauchen? Also wisst ihr, bei Frauchen ist grundsätzlich jeder Angriff auf eine Maschine total eskaliert und ich mein eine Eskalationsstufe, die es auf einer Skala von 1 bis 10 nicht mehr gibt mit uneingeladenen Gästen, noch mehr ungeladenen Gästen, Mord und Totschlag. Das übliche also, wenn Frauchen am Zocken ist.

Und sie hats irgendwie immer geschafft die Party zu crashen und zu gewinnen, fragt mich nicht wie, vielleicht hat sie einfach mal wirklichen Skill bewiesen oder – und das vermute ich ja viel eher – sie hatte einen immensen Haufen Glück. Aber es macht Laune und das ist alles was zählt.

Überbrückung von Maschinen sind unerlässlich
Überbrückung von Maschinen sind unerlässlich
Von kleinen Maschinen
Von kleinen Maschinen

Zum König der Maschinen
Zum König der Maschinen
Analysieren und ab in den Kampf
Analysieren und ab in den Kampf

Vom Bogen bis zur Sprengfalle

Steinzeit gekoppelt mit Modernität? Klar gibt es da keine Schusswaffen, sondern nur das was der Mensch eben per Hand herstellen kann und das sind Bögen. Bögen aller Art. Von normalen Bögen, über Bögen mit Sprengfallen oder aber einfach Wurfgeschosse, mit denen man explosiven Kram durch die Gegend werfen kann. Die Bögen werden gekonnt mit der Mechanik der Maschinen verstärkt, so dass man quasi durchaus ein Arsenal an bestimmten Waffen besitzt. Dem Spieler werden hier keine Grenzen der Kreativität gesetzt, wie sein bester Weg ist zu kämpfen.

Zugegeben am Anfang braucht es etwas seinen Kampfstil zu finden. Man testet sich so durch, aber Frauchen hat schnell entdeckt, was ihr besonders gut liegt und ich war beeindruckt, dass sie zur Sprengfallenmeisterin wurde. Ich glaube ihr Haufen an Glück ist vor allem dadurch geschuldet gewesen, dass sie echt eine Meisterin in ihrem Fach in dem Bereich war. Sie hat es selbst in den schlimmsten und chaotischen Situationen noch geschafft, ihre Sprengfallen so gut zu plazieren, dass die Maschinenteile nur so umher flogen.

Auch war sie besonders gut in einem speziellen Bogen, der unter anderen Maschinenteile absprengen konnte. Ein wenig ansoften und dann mit dem Bogen – mit dem sie nicht so gut war, wenn aber auch nicht so unsagbar schlecht wie beim Schießen in The Evil Within – nachlegen und wenn das nicht reichte, in die direkt Konfrontation mit dem Stab und dann töten. Allgemein war Frauchen neben ihrer Sprengfallenaffinität auch sehr gut im direkten Kampf.

Sowas kann sie eben, ist doch auch was. Ihr seht es gibt viele Möglichkeiten und Frauchen und ich haben bei Let’s Playern auch andere Möglichkeiten gesehen, es kommt auf den eigenen Gameflow an und was für einen gut passt und das hat das Spiel super hinbekommen. Die freie Wahl sich mit all den unterschiedlichen Waffen seinen eigenen Kampfstyle zu entwickeln. Klasse gemacht und es ist einfach super.

Das Einzige was beim Bogen dann doch sehr störte, war die Ungenauigkeit, wobei Ungenauigkeit natürlich falsch gesagt ist, aber es ist schon so, dass das Spiel die Flugbahn mit drin hat und man deswegen nicht direkt auf das Ziel zielen sollte, wenn es weiter weg ist, sondern den Bogen höher ansetzen sollte. Physik und so. Frauchen hat es trotz der Präzisionsspulen (jap zum Verstärken der Waffen kann man sie mit verschiedenen Spulen ausstatten), die sie in ihren Bogen eingebaut hat, oft nicht geschafft in chaotischen Momenten die wirklich kritischen Punkte zu treffen, sie hat’s auch irgendwann sein lassen.

Das stört etwas, denn die Physik in dem Spiel treibt einen dann doch manchmal in den Wahnsinn, wenn man eigentlich gut gezielt hat und doch weit daneben schießt. Ist aber trotz allem nur ein kleiner Wermutstropfen, der bei all den anderen Möglichkeiten, die man zum kämpfen hat, nur deswegen Erwähnung findet, weil man ja auch meckern muss.

Jeder ist sein eigener Waffenmeister
Jeder ist sein eigener Waffenmeister
Und kann so richtig loslegen
Und kann so richtig loslegen

Fazit zu Horizon Zero Dawn

Fällt mir jetzt natürlich ungemein schwer und so. Perfekte Story, perfektes Feeling und die Steuerung war sehr intuitiv, egal ob es vielleicht hier und da mal mit dem Zielen nicht so klappen wollte.

Natürlich kann ich jetzt zwanghaft suchen. Z.B. die Tatsache aufgreifen, dass es auch nur ein Open-World Game ist und sich deswegen beim Gameplay wie ein Assassins Creed oder Infamous anfühlt. Na ja, ich könnte, tu ich aber nicht. Das heißt nicht, dass ich es tot schweige. Frauchen war auch hier wieder mit ihrer Eichhörnchenaufmerksamkeitsspanne bestraft und hat einen Punkt nach dem anderen auf der Karte abgeklappert.

Es ist bei ihr wie ein Zwang, den sie nicht ausstellen kann, aber verpflichtet ist man dazu nicht. Und gestört hat es sie auch nicht, ich hab halt währenddessen geschlafen und mich für die wichtigen Sachen wecken lassen.

Aber es geht hier nicht darum, dass Horizon Zero Dawn irgendein Open-World Game ist, es geht uns um die Story, darum dass wir mitgefiebert haben, darum dass wir begierig darauf waren mehr zu erfahren. Es geht uns darum, dass wir Aloy als Charakter sehr mochten, sie wunderschön dargestellt wurde und auch sonst viele Charaktere, selbst wenn sie nur Nebencharaktere waren, mit viel Liebe zum Detail dargestellt wurden. Wir sagen nur die hassliebe zu Sylans oder unserer sofortigen Zuneigung zu Rost.

So etwas macht ein wirklich gutes Spiel zu einer Perle der Gaminggeschichte und ich weiß jetzt schon genau, dass ich dieses Spiel auch in 10 oder 15 Jahren noch weiterempfehlen werde, denn die Story und das Feeling lohnt sich und wer bock auf viel Kampfaction hat, ist hier auch nicht verkehrt aufgehoben.

Und dazu kommt die traumhafte Grafik, ich lege ja eigentlich oft nicht zu viel Wert darauf, immerhin soll das Spiel von sich selbst überzeugen und nicht von einer so unfassbar tollen Grafik, so dass ich auch einfach in die reale Welt rausgehen könnte. Muss ich ja eh jeden Tag, denn was der Hund so braucht, das braucht der Hund eben. Aber es gibt selten so Momente, wo ich gebannt vor dem Bildschirm sitze und mir denke: Oh, wie unfassbar schön, in der Welt möchte ich selbst spazieren gehen.

Dieses Spiel ist grafisch ein Genuss und auch der Soundtrack ist ein Highlight, gerade das Theme ist Gänsehaut pur.
Daher kann ich nichts anders als das goldene Pfötchengütesiegel zu verteilen:

goldenes Pfötchengütesiegel

Ganz klar ein Muss für jeden, der auf der Suche nach einer guten Storyline und einer ausgewogenen Spielemechanik ist.
Daher finden Frauchen und ich es auch sehr schade, dass Horizon Zero Dawn aus nicht erklärbaren Gründen nichts bei den Game Awards 2017 abbekommen hat. Natürlich die Konkurrenz war stark, sogar sehr stark, aber gerechtfertigt wäre es gewesen, denn das Game war in so ziemlich jeder möglichen Kategorie nominiert.

Was sagt ihr dazu? Seht ihr das vielleicht anders? Schreibt es mir gerne in den Kommentare, der Beagle liest gerne von euch.

Ihr kennt das Horizon Zero Dawn noch gar nicht? Dann hier lang, hier könnt ihr das Game erwerben.

Mittlerweile gibt es auch eine Game of the Year Edition, die das DLC Frozen Wilds enthält, das bekommt von mir sein eigenes Review spendiert:

Ihr wollt kein Open-World Game spielen, weil ihr das gleiche Problem wie Frauchen habt? Kein Ding der gute KeysJore hat sich Horizon Zero Dawn angeschaut und es auch bis zum Ende durchgezockt:

 

Bis dahin reicht auch die Pfote und liest euch im nächsten Review,
euer Beagle on Games, der Beagle der sprechen kann.

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1 thought on “Horizon Zero Dawn

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